Story

Vegane Recycling Taschen aus Segeltuch

Moin, mein Name ist Max Bodo Reitz, ich bin 25 Jahre alt und Segelmacher. Ich komme aus einer Seglerfamilie und verbrachte als Kind so gut wie jedes Wochenende mit meinen Eltern auf ihrem Segelboot. Ich lernte schnell die Idylle des losgelöst seins, die Schönheit der offenen See und diese Art der entschleunigten Fortbewegung nur durch die Kraft der Natur lieben. Ich wurde älter und sammelte Erfahrungen, Eindrücke und Seemeilen.

Diese Zeit prägt mich bis heute und hat eine tiefe Liebe zur Natur in mir manifestiert.

Umweltschutz & Nachhaltigkeit spielen eine große Rolle für mich und ich möchte mit meinen Produkten einen Teil dazu beitragen und diesem Thema mehr gehör geben.

Idee & Entstehung

Seitdem ich als Segelmacher arbeite habe ich tagtäglich den Verschnitt, die Reste und die alten Segel vor Augen, die letztendlich im Müll landen und einem Kreislauf entzogen werden. Ein kleiner Teil der Tücher wird recycelt, doch der Großteil endet auf der Mülldeponie.

Ursprünglich begann alles mit einem privaten Projekt welches ich auf Social Media begleitete. Das Feedback war durchweg positiv und ich stellte mir die Frage ob man diesen Kreislauf so wieder schließen könne. Die Idee, aus diesen Resten & “Abfällen” schöne und hochwertige Taschen zu nähen keimte auf.

Erste Versuche

Taschen aus Segeltuch kannte ich bereits, doch entsprachen diese nicht meiner persönlichen Vorstellung von größe & Ästhetik. Mein aktueller Rucksack war gerade in die Brüche gegangen und ich entschloss mich dazu, mir einfach selber einen zu nähen.

 Ich erstellte also ein erstes Schnittmuster, machte mir Gedanken zur Größe, Form und Material und ließ natürlich meine persönlichen Vorlieben für Ethno Stoffe und bunte Farben mit einfließen. Der erste Prototyp entstand und ich teilte meine Fortschritte mit meinen Freunden und bei Social Media. 

Das positive Feedback spornte mich an, diese Idee weiterzuführen und auszubauen. Außerdem merkte ich während des Entstehungsprozesses, wie viel Spaß und Freude mir das kreative Arbeiten und die Dinge, die ich dabei neu lernte, bereiteten.

Selbstständigkeit

 Viele Leute fragten mich ob ich ihnen eine Tasche nähen könnte oder wo es diese zu kaufen gibt. Ursprünglich war das Ganze ja nur ein privates Projekt, doch die Arbeiten und Planung machten mir so viel Spaß, dass ich mich dazu entschloss mich mit meiner Idee in die Selbstständigkeit zu wagen. Vier Monate verbrachte ich meine Freizeit damit, Taschen zu nähen und ein Konzept zu erarbeiten, bei dem ich viel dazu lernte und mich stetig weiter entwickelte. Meine Freundin unterstützte mich wo sie konnte, dafür will ich ihr an dieser Stelle meinen Dank aussprechen!

Es gab viele Momente die von Zweifeln geprägt waren doch die positiven und schönen Aspekte des ganzen Projekts ließen mich durchhalten. 

Das Ergebnis seht Ihr hier.